Dachpfützenproblematik

 

Wasserpfützen auf Flachdächern führen dazu, dass der von innen nach außen gerichtete Diffusionsstrom behindert wird, wodurch die Tauwasserbildung unterhalb der Dachabdichtung verstärkt wird. Im Bereich der Wasserpfützen sammelt sich Schmutz, der mit der Zeit verkrustet. Der Schmutz und die Wasserpfütze verändern die mechanischen Eigenschaften der Dachabdichtung im Verhältnis zu den übrigen trockenen Dachbereichen. Hierdurch wird die Rissbildung in den Pfützenrandbereichen gefördert. Flachdächer sind sinnvollerweise mit einem Gefälle von mindestens 3° (5%) herzustellen und die Überlappungsstöße der  Dachbahnen sind in Gefällerichtung zu verlegen, damit sich keine Pfützen auf Flachdächern bilden können.