Erschütterung

 

Unter Erschütterung versteht man Schwingungseinwirkungen mit tiefer Frequenz, welche vom Ohr nicht als Schall wahrgenommen werden können. Die Bewertung und Untersuchung erfolgt i.d.R. im Frequenzbereich von 1 bis 80 Hz. Erschütterungen können von Menschen als die Beschleunigung ihrer Körper wahrgenommen werden. Die durch einwirkende Erschütterung im betrachteten Raum verursachten sichtbaren Bewegungen von Gegenständen oder hörbaren Geräuschen werden als Sekundäreffekte bezeichnet. Dazu gehören z.B. sichtbare Schwingungsbewegungen von Lampen, Bildern, Pflanzen, hörbares Klappern von Türen, Fenstern usw., Vibrieren von Gläsern Geschirr, Töpfen, das  Wandern von Geschirr und Gläsern in Schränken und auf Regalen. Eine Begrenzung von Erschütterungseinwirkungen ist erforderlich, um Bauteile vor übermäßigen dynamischen Belastungen zu  schützen und die Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken zu bewahren. Die technische Behandlung des Themas ist in DIN 4150 nachzulesen.