Grundgeräuschpegel

Der Grundgeräuschpegel ist der kleinste beobachtete Pegel während einer Messperiode, in der die zu beurteilende Geräuschquelle keinen Schall erzeugt. Es wird zuweilen auch der Pegel als Grundgeräuschpegel bezeichnet, der während der v.g. Messperiode zu 95% der Zeit überschritten wurde.

 

In Wohnungen liegt der Grundgeräuschpegel gewöhnlich zwischen 15 und 25 dB(A). Außen liegt der Grundgeräuschpegel zwischen 25 und 35 dB(A) in ruhigen ländlichen Wohngebieten und zwischen 35 und 45 dB(A) in innerstädtischen Wohngebieten.

 

In ländlichen Gebieten wird der Grundgeräuschpegel häufig durch Naturgeräusche, wie Vogelgezwitscher und Windströmungsgeräusche verursacht. Im Bereich von Siedlungen sind Straßenverkehr und Gewerbeaktivitäten in größerer Entfernung maßgeblich für den Grundgeräuschpegel.

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