Körperschallschutz

 

Unter Körperschallschutz versteht man die Minderung der Einleitung und Weiterleitung von Schwingungen bzw. Schall in Festkörpern, z.B. Bauteile. Hiermit sollen die Einwirkungen auf Bauteilkonstruktionen oder insbesondere auf den menschlichen Körper gemindert werden. Diese Einwirkungen können entweder direkt als Vibrationen vom Körper wahrgenommen werden oder indirekt über Luftschallanregung des Ohres.

 

Schutzmaßnahmen betreffen die Verwendung von weichfedernden Materialien ggf. unter Mitwirkung von Schwingungsdämpfern zwischen dem Erreger mit Unterkonstruktion und den angrenzenden Bauteilen. Weichfedernde  Materialien sind z.B. Stahlfedern, Gummiplatten oder poröse Dämmstoffe. Je weicher das Material ist, umso größer ist die dämmende Wirkung.

 

Minderungsmaßnahmen unterhalb einer Frequenz von 20 Hz werden als Schwingungsisolierung bezeichnet. Bei der Bemessung derartiger Maßnahmen zur Minderung von Maschineneinwirkung wird zuweilen die mit den Vibrationen der Maschinen verbundene Körperschallanregung oberhalb von 20 Hz übersehen. Für diesen Frequenzbereich sind Stahlfedern ungeeignet, sodass in den Isolationskörpern aus Stahlfedern auch Gummimaterialien erforderlich sind.