Schalleinflüsse

A)

Die Luftdichtigkeit der jeweiligen Bauteilschalen sind für den Luftschallschutz von großer Bedeutung.

Achtung: Luftschallbrücken unter (Leicht-) Wänden durchlaufenden Teppichen/ Trockenputz/ Fliesen auf Mörtelbatzen/ leichte Lochsteine/ Betonwandschalungsspreizhalter.

Grund:

Erzielung der maximal möglichen Luftschalldämmung.

 

 

B)

Bei mehrschaligen Bauteilen mit Schalenabständen von weniger als 3 cm zwischen den Einzelschalen und bei der Anwendung von harten, auch dickeren, Dämmstoffen, wie Hartschaumplatten, Holzwolleleichtbauplatten u.ä., sind genauere Untersuchungen anzuraten. Bei der direkten Schallübertragung und auch bei der Schallängsleitung ist Vorsicht geboten.

Grund:

Vermeidung von ungünstigen Mitschwingverhalten (Eigenfrequenzen) von Bauteilen.

 

 

C)

Bauteilschalen mit Dicken von 2 bis 12 cm sind insbesondere im Hinblick auf die Schalllängsleitung genauer zu betrachten.

Grund:

Vermeidung von ungünstigen Mitschwingverhalten (Spuranpassung) von Bauteilen.

 

 

D)

Körperschallbrücken sollten bei zweischaligen Bauteilen insbesondere bei Schalendicken von jeweils mehr als ca. 2 cm vermieden werden, wenn der Luft- und Körperschallschutz von Bedeutung ist.

Grund:

Erzielung der maximal möglichen Luft- und Körperschalldämmung.